Der Start in Perth

Hey guy´s!                                                                                                                                       Kuala Lumpur liegt jetzt seit ein paar Tagen hinter uns und wir sind gut in Perth angekommen. Schon aus dem Flieger konnten wir sehen, wie viel nichts unter uns im Land ist. Ewige weiten mit rotbrauner Erde, keine Ortschaften. Wir sind gespannt wie es wird, wenn wir mit dem Auto da längs cruisen.

Ein ganz, ganz, ganz kleiner Teil Westaustraliens

Ein ganz, ganz, ganz kleiner Teil Westaustraliens

Vom Flughafen aus mussten wir erstmal von einem Terminal zum anderen mit dem kostenlosen Shuttel Bus fahren, wir waren allein auf dieser Strecke 10-15 min. unterwegs. Dann standen wir da, es gab einen Stadt-Shuttle, der an ein paar Stationen gehalten hat und viele Taxen. 15 $ für den Stadtshuttle fanden wir ganz schön viel und ein Taxi haben wir erst gar nicht gefragt (im Nachhinein haben wir erfahren, dass eine Fahrt 40 $ kostet, wir hätten mit mehr gerechnet). Zum Glück fahren noch 2 normale Busse vom Flughafen in die Stadt, für 4,40 $ pro Person – das erste Schnäppchen war also gemacht. Leider ist keine Ansage im Bus, welche Station man erreicht, so sind wir aus Versehen bis zur Endstation gefahren. Aber das war nicht schlimm, weil das wie ein ZOB war und da wir ja nicht auf den Kopf gefallen sind, konnten wir noch einmal mit dem Bus in die Richtung unseres Hostels fahren und haben den Busfahrer diesmal gebeten uns raus zu schmeißen wenn es soweit ist. Ein paar Meter mussten wir dann zwar noch laufen, bei der Hitze nicht gerade angenehm, aber ok. Im Hostel angekommen war das erste was wir vorfanden ein Zettel an der Tür, auf dem stand, dass man eine Nummer anrufen soll wenn keiner an der Rezeption ist. Es war keiner da, aber wir wissen nicht, ob dass das schlimmere war oder das es hier Zettel auf Deutsch gibt, was heißt, das sich hier wohl viele Deutsche rumtreiben. Irgendeiner hat uns dann rein gelassen, da wir ja noch keine Handynummer hatten, mit der man irgendwo anrufen könnte. Kurz auf die kleine Klingel am Tresen gehauen, schon kam eine (natürlich) deutsche Mitarbeiterin und zeigte uns das Hostel. Es ist relativ klein und übersichtlich, alles was man braucht hat man hier und ich finde, es ist auch sauber. Unser tolles 2- Bettzimmer hat ein Kühlschrank und eigenes Geschirr, einen Fernsehen, Klimaanlage und Ventilator, ein Doppelbett, ein Waschbecken, Wasserkocher und Tee, einen Safe und ein kleines Schränkchen, richtig Luxus 😀 Die Klos und Duschen werden natürlich gemeinschaftlich geteilt, aber das ist nun mal so. Unser Stadtteil heißt Northbridge, ca. 15 min. vom Stadtzentrum entfernt. Hier gibt es viele Restaurants und Clubs. Und Chinesen + dazugehörige Läden. Als wir Abends nach dem essen gehen wieder zum Hostel gegangen sind, haben wir von irgendwoher Musik gehört. Ich habe die Foo Fighters erkannt, so sind wir kurzerhand der Musik gefolgt und kamen an einem Stadion raus, wo sie gerade eine Live Konzert gespielt haben. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und konnten also so das Konzert mithören und auch teilweise sehen. Super Start! 🙂

Am nächsten Tag haben wir meine Bankkarte abgeholt und Dennys Bankkonto eröffnet. Wie das geht, haben wir hier beschrieben. Danach haben wir ein bisschen die Stadt erkundet und uns australische Sim-Karten besorgt. Im voraus haben wir uns ja schon informiert welcher Anbieter der beste für uns ist und wir haben uns für Telstra entschieden, weil die einfach die beste Abdeckung haben. Wir haben uns für Prepaid entschieden, es gibt verschiedenwertige Aufladekarten. Man kann ins Ausland telefonieren und hat insgesamt 250$ dafür zur Verfügung. Das kann man nie aufbrauchen, aber lieber erstmal zuviel als zu wenig haben. Australische Handynummern fangen immer mit 04 an, irgendwie merkwürdig.                                                          Die Temperaturen liegen hier zwischen 30-35 Grad. Weil wir noch Zeit hatten, haben wir beschlossen, uns den tollen Kings Park anzugucken. Von hier hat man eine tolle Sicht auf die Stadt, kann Barbeque machen und es gibt noch einige Wege die man gehen kann, zum Beispiel über eine Holzbrücke in den Baumkronen und auf einen Turm. Wir haben uns erstmal nur das Stadtpanorama angeguckt und die Leute beim Sport machen beobachtet.

Die nächsten Tage verliefen ähnlich, wir haben morgens im Hostel gefrühstückt, ist ja mit im Preis 😉 Cornflakes, Toast und 2 Marmeladen. Dann sind wir in die Stadt gegangen und von da aus mit den kostenlosen CAT – Bussen irgendwo hingefahren. Diese Busse sind ähnlich wie in KL, sie haben feste Runden die sie abfahren, aber haben kein W-Lan, was aber nicht so dramatisch ist. Mittlerweile kennen wir die Stationen schon und haben auch eine gefunden, die in unserer Nähe abfährt, so müssen wir nicht immer in der Hitze ewig laufen. Wir sind durch viele Parks spaziert, hier gibt es viele richtig tolle und große Parks, alle aufgeräumt und sauber, kein Vergleich zu denen in Deutschland. Es gibt fast immer kostenlose Barbequegrills, heute haben wir zum ersten Mal einen benutzt. In den Bäumen hocken bunte Papageien, die laut schreien und einfach schön sind. In vielen Parks sind außerdem kostenlose Sportgeräte, wie sie sonst in Fitnessstudios sind. Wir haben sie ausprobiert und für gut befunden. In einem Park, der direkt am Swan River liegt, waren viele hübsche weiße Kakadus. Da kann man sich nur wie im Urlaub fühlen. Wo wir gerade bei dem Thema Tiere sind: Es gibt eine Insel im Swan River, da führt eine Straße rüber, die die Stadt mit dem Ostteil verbindet, Heirisson Island. Dort leben ein paar Kängurus, die sind zwar eingezäunt, aber auf einem riesen Gebiet und trotzdem frei, der Zaun ist nur zum Schutz, damit die nicht auf die Straße hüpfen. Sie müssen sich trotzdem selbst versorgen, es gibt keine Ranger oder so die zum füttern kommen, höchstens ein paar Touris, obwohl das ja verboten ist, den Kängurus was zu essen zu geben. Der Eintritt ist kostenlos und die Vorstellung, das eigentlich mitten in der Stadt Kängurus wohnen irgendwie lustig.

Nebenbei sind wir auch schon mal auf der Suche nach einem Auto, obwohl wir ja eigentlich noch keines brauchen. Aber wir haben trotzdem ein Aushang gefunden und uns drauf gemeldet. Das Auto scheint für uns perfekt zu sein, ein Toyota Hillux, Allradantrieb, unter 300.000 km und mit Dachzelt + Campingzeug. Am Samstag haben wir mit dem Verkäufer einen Termin und lassen das Auto in der Werkstatt durchchecken. Da er noch bis zum 22. auf das Auto angewiesen ist, bekommen wir es dann danach, was ja auch ok für uns ist, weil wir sonst noch ewig einen Stellplatz suchen müssten. Also alle Mann die Daumen drücken das alles gut läuft, dann klappt das auch 🙂 Übrigens haben die Werkstätten hier nur bis nachmittags um 3 auf, das sind doch mal Arbeitszeiten!

Die ersten Mücken haben uns auch schon aufgefressen, als wir heute den Sonnenuntergang im Kings Park angucken wollten. Wir haben nur 5 Minuten in einer dunklen Ecke gestanden um ein Foto zu machen und waren sowas von zerstochen, dass Denny schon einen halben Allergieschock hatte xD Aus Fehlern lernt man, so wird unsere nächste Investition ein Hardcore-Insektenmittel.

Also dann, wir melden uns irgendwann nächste Woche wenn es was neues gibt. Ach und bevor ich es vergesse: Ich habe ja versprochen, in jedem Beitrag jemanden zu grüßen 😛 Also: Hiermit grüße ich Strauß, weil er das Geburtstagskind des Tages ist! Alles Gute!

See u later alligator! Denny und Sarah 

 

 

                                                                                                                

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Über Denny und Sarah

Moin, moin! Wir berichten in unserem Blog regelmäßig über unser großes Abenteuer - Work and Holiday in Australien. Wir sind beide Mitte 20 und haben bzw. hatten alles was man so hat : Job, Wohnung, Auto, Hund... Das alles aufzugeben ist ein großer Schritt und wir behaupten mal, alleine die Entscheidung unseren Traum wirklich durchzuziehen ist viel schwerer, als wenn man frisch aus der Schule kommt und "noch nichts hat". Wir berichten über alles so aktuell wie möglich und versuchen nicht so langweilig zu schreiben, damit hier auch gerne mitgelesen/mitgefiebert wird. ;) Wir wünschen euch viel Spaß beim mitlesen und über Feedback freuen wir uns auch. Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben, schreibt uns gerne eine Nachricht. Liebe Grüße aus Lübeck Denny & Sarah
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